Alkohol: Wie ihr Kater von innen aussieht

Egal ob an Neujahr oder einem beliebigen schönen Sommerabend: Alkohol begleitet uns durchs Jahr. Der eine oder andere Kater leider auch. Was geschieht genau, wenn unser Körper die Promille wieder loszuwerden versucht? Wir durchleuchten die Anti-Kater-Tipps.

Alkohol entsteht durch Gärung oder Destillation.

Unsere Körper bauen relativ konstant 0,12 Promille pro Stunde ab.

Regelmässiger oder ausgiebiger Alkoholkonsum führt zu einer milden Übersäuerung.

Was ist Alkohol

Reiner Alkohol wird als Ethanol bezeichnet und gehört, so unschön dies auch tönt, den Lebergiften an. Zwar wird Ethanol weder als Gift, noch als gesundheitsschädigend eingestuft, ein direkt toxischer Effekt auf die Bildung der roten Blutkörperchen gilt jedoch als gesichert.

In Bier, Wein und Spirituosen aus kohlehydrathaltigem Material entsteht Ethanol durch eine von Hefe ausgelöster Gärung. Die Vergärung von Zucker zu Alkohol ist eine weitere seit langem bekannte biochemische Reaktion.
Daneben werden auch durch Brennen, der sogenannten Destillation, alkoholartige Getränke wie Rum und Whisky hergestellt. Wodka besteht übrigens aus fast reinem Ethanol, dass lediglich mit Wasser verdünnt wird.

Ein Standardglas erhält um die 10 Gramm Ethanol, wobei unser Organismus diesen nicht nur über den Dünndarm (wie sonst üblich), sondern teilweise auch im Magen aufnimmt.

Wie ihr Kater verschwindet

Falls sie gerade mit Kater im Bett liegen, möchten Sie vermutlich so wenig wie nur möglich über Alkohol lesen und eher wissen, wann ihr Kopf wieder aufhört zu brummen. Nun ja, die gute, wie auch schlechte Nachricht ist, dass der Abbau von Alkohol nicht von der aufgenommenen Menge abhängt. Ihr Körper baut relativ konstant 0,12 Promille pro Stunde ab.

Alkohol wird überwiegend in der Leber verstoffwechselt. Dabei wird Ethanol zu Acetaldehyd oxidiert, welches für die typischen Kater-Symptome mitverantwortlich zu sein scheint. Dieser als Alkoholdehydrogenase bezeichneter Vorgang erfolgt durch ein Enzym, welches Zink benötigt. Zinkmangel, genauso wie ausserdem ein Fehlen an Vitamin C, führt zu verzögertem Alkoholabbau.

Anschliessend wird Acetaldehyd zu Essigsäure oxidiert. Je nach Bedarf wird diese zum Aufbau von Fettsäuren oder den hieraus entstehenden Tryglyceriden (ein Lipid) verwendet oder vollständig verbrannt. So kann auch nachvollzogen werden, weshalb Alkohol in Verbindung mit Fettleibigkeit gebracht wird.

Das Glas zu viel

Wird unserem Organismus nun regelmässig oder ausgiebig Alkohol zugeführt, erhöht sich der Triglyeridspiegel im Plasma. Zusätzlich entstehen durch die überschüssige Essigsäure Ketonkörper in der Leber. Diese verursachen, je nach ihrer Anzahl und der Puffermöglichkeiten, eine milde Übersäuerung und sorgen für den typischen Atemgeruch.

Bei alkoholabhängigen Menschen wird über die Zeit die Ausscheidung der Triglyceride ins Blut gestört. Es kommt zu einer Ansammlung in der Leber, welche dadurch verfettet. Nach Jahren kommt es zudem zur Entzündung der Leber (Hepatitis). Auch auf das Gehirn, den Pankreas, das Knochenmark und die Herzmuskeln hat Alkohol in grösseren Mengen eine toxische Wirkung.

Bevor Sie jedoch nun „nieee wieder“ denken: Die üblicherweise für Leberschädigung verantwortlich gemachte Menge liegt bei 60 Gramm Ethanol pro Tag für Frauen und bei 80 Gramm bei Männern.

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