Atome: Woraus bestehen wir?

“Wenn ich meine Augen schliesse, sehe ich, dass alles was mich erschaffen hat, in unsichtbaren Teilen um mich herumfliegt. Ich sehe, dass ich ein kleines Teil eines riesen großen Universums bin.“
Die kleine Hushpuppy erfasst im Film „Beasts Of The Southern Wild“ ein Gefühl, welches Ihnen möglicherweise bekannt ist. Diese kleinen, für unsere Augen verborgenen Teile bezeichnet die Wissenschaft als Atome. Sie bilden die Grundlage sämtlicher Materie im gesamten Kosmos.

Lernen wir Sie ein wenig besser kennen:

Unser Universum setzt sich aus 98 verschiedenen Atomen zusammen.

Jedes Atom kann auch als energetische Welle beschrieben werden.

Leben besteht und entsteht aus Veränderung.

Was ist ein Atom?

Zu der Zeit der ersten Forschungen hinsichtlich Atome ging man noch davon aus, dass diese nicht spaltbar sind. Daher rührt auch ihr Namen vom griechischen Wort für unteilbar (atomos).

Mittlerweile wurde nicht nur die Atomspaltung entdeckt, sondern es sind bisher auch 98 natürlich vorkommende, unterschiedliche große Atome bekannt. Wobei das größte unter ihnen immer noch unvorstellbar klein ist: Ein gerade noch für unsere Augen wahrnehmbares Häufchen Natrium besteht aus 10 Trillionen einzelner Atome.

Unser Universum und alles darin Existierende setzt sich aus diesen 98 Elementen zusammen (ein Element ist ein Stoff aus nur einer einzelnen Sorte Atome). Gase, wie Luft, bleiben dabei für uns unsichtbar, da sie lediglich als einzelne Atome oder kleine Moleküle umherschwirren. Von Molekülen spricht man, wenn sich verschiedenartige Atome verbinden.

Solche Verbindungen verschiedener Atome sind die Basis unser aller Leben. Wobei sich „Leben“ im Wesentlichen aus den Atomen Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff zusammensetzt, um seine Strukturen aufzubauen. Schwefel und Phosphor spielen daneben eine wichtige Nebenrolle.

Aufbau eines Atoms

Ein Atom besteht aus einem Kern und einer Art Schale. Der Kern bildet die Hauptmasse und enthält positiv geladene Protonen sowie Neutronen. Die letzteren fungieren als eine Art Kitt zwischen den Protonen, da sich gleichgeladene Teilchen abstoßen.

Auf den Schalen, welche als solche nicht wirklich existieren, kreisen die beinahe schwerelosen und negativ geladenen Elektronen. Diese werden einerseits von den positiv geladenen Protonen im Kern angezogen (da sich gegensinnige Ladungen anziehen) und anderseits stoßen sie sich untereinander gegenseitig ab. Man kann sich die Elektronen wie die Planeten im Sonnensystem vorstellen, die auf einer festgelegten Bahn um die Sonne (den Atomkern) kreisen.

Ein Atom erhält theoretisch immer gleich viele positiv (Protonen) wie negative (Elektronen) geladene Teilchen. Dadurch erscheint die Ladung gegen außen als ausgeglichen.

Der Hauptbestandteil von Atomen ist jedoch, ähnlich wie im Sonnensystem, gähnende Leere. Würde man sich den Kern als kleine Kugel von 1 cm (ein Maltesers) vorstellen und die ihn umkreisenden Elektronen als Teilchen mit 0,1 mm Durchmesser (ein Styroporkügelchen), wäre die Distanz zwischen Ihnen 1 km.

Alles klar soweit? 🙂 Dann bringen wir Einstein ins Spiel: Denn jedes Teilchen kann mathematisch-physikalisch auch als energetische Welle beschrieben werden, wodurch es nicht mehr als Material angesehen wird. Materie gleich Energie ist vereinfacht ausgedrückt, was die bekannte Formel E=m x c2 von Einstein bewiesen hat. Dieser Umstand kann auch geistig, zum Beispiel beim Meditieren erfahren werden.

Die heutige Physik basiert auf Einsteins Relativitätstheorie und bezeichnet tatsächlich alles als „relativ“. Das bedeutet, dass die materielle „Wirklichkeit“ für jeden Betrachter etwas anderes darstellt und von seiner Betrachtungsweise abhängt. Zeit, Masse und Raum sind also keine Konstanten, sondern abhängig vom Beobachtungsort und der Fortbewegungsgeschwindigkeit.

Wie sich Atome verbinden

Aber nochmals zurück zur Materie: Sämtliche Lebensvorgänge in allen Organismen sind nichts Anderes als chemische Reaktionen. Leben besteht und entsteht aus Veränderung. Veränderung bedeutet, dass verschiedene Atome miteinander reagieren und neue Strukturen aufbauen. Der Mensch ist quasi ein offenes System. Oben werden chemische Strukturen in der Form von Nahrung hineingeworfen, der Organismus erzeugt hieraus Energie und baut so Strukturen neu auf oder gestaltet bestehende um. Nicht benötigte oder abgebaute Gefüge werden ausgeschieden.

Damit Atome miteinander reagieren, kommt es auf die sogenannten Aussenelektronen an. Da die Elektronen durch ihre Eigenenergie viel Platz benötigen, können nicht unzählige auf der gleichen Schale ihre Umlaufbahn drehen. Die erste Schale ist bereits mit 2 Elektronen vollbesetzt. Die weiteren Schalen bevorzugen eine Anzahl von 8 Elektronen und jedes weiter hinzukommende Elektron wird auf eine äussere Schale verwiesen.

8 scheint die Lieblingszahl der Atome zu sein. Da sie durch 8 Elektronen in der äussersten Schale einen stabilen Zustand erreichen, streben alle genau das an, auch wenn sie diese Anzahl nicht von vornherein aufweisen. So entstehen Verbindungen mit anderen Atomen. Wäre dem nicht so, würden alle vom Augenblick ihres Entstehens an nur einsam ihre Bahnen ziehen und es gäbe ausschliesslich unsichtbare Atome, aber keinerlei Organismen und Menschen.

Glücklicherweise ist es aber anders. So gibt Natrium beispielsweise (ein höchst gefährliches, leicht brennbares, gelbliches Metall) liebend gerne sein einziges Aussenelektron an Chlor (ein grünliches, aggressives und giftiges Gas) ab. Und dieses nimmt es mit seinen 7 Aussenelektronen mit Handkuss an. Durch diese Verbindung erfreuen sich nun beide über eine stabile Achter-Aussenschale. Das Ergebnis dieser Liaison kennen Sie bestimmt: Natriumchlorid, besser bekannt als Kochsalz.

Ein Tipp aus der Alternativmedizin:

Mona Läuchli, Psychotherapeutin und MBSR-Lehrerin, zeigt uns, wie wir uns der Verbindung zwischen allem Existierenden im Kosmos wieder bewusst werden können:

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