Die Bedeutung von Wasser für Menschen

Unser Körper ist in so vielseitiger Weise auf Wasser angewiesen, dass Trinken zu unseren überlebenswichtigsten Tätigkeiten gehört. Doch was hat es auf sich mit diesem scheinbar so unentbehrlichen Element? Was für eine Funktion hat es in unseren Körpern? Woraus besteht Wasser? Und weshalb werden wir innerlich nicht nass, wenn es regnet?

Wir bestehen zu 50-60 % aus Wasser.

Unser Stoffaustausch beruht auf demselben Prinzip, wie derjenige der ersten Lebensformen im Meer.

Wasser kann Fett nicht durchdringen.

Der blaue Planet

Wenn Astronauten nach Leben auf anderen Planeten forschen, suchen sie nicht etwa nach Sauerstoff, sondern nach Wasser. Pflanzen und viele Mikroorganismen zeigen auf weshalb: Ohne Sauerstoff lässt sich ganz gut auskommen. Ohne Wasser ist Leben jedoch undenkbar.

Wir können uns somit wohl glücklich schätzen, ist ein Grossteil der Erdoberfläche durch Wasser bedeckt. Denn auch für uns menschliche Wesen ist Wasser unverzichtbar. Wir bestehen zu rund 50-60 % unseres Körpergewichts aus Wasser. Wobei es Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den Altern gibt: Bei Männer liegt der Wasseranteil bei etwa 60 %. Frauen weisen prozentual einen größeren Fettanteil auf. Zellen, die der Fettspeicherung dienen, enthalten weniger Wasser als andere Zellen, wodurch Frauen auf einen Anteil von etwa 50 % Wasser gemessen an Ihrem Gewicht kommen. Kinder hingegen, verfügen über grössere mit Wasser gefüllten Räume zwischen ihren einzelnen Zellen und weisen daher Wasseranteil von ca. 70 % auf.

Wie der Wasserkreislauf der Erde ist auch unser Wasserumsatz im Fluss. Wir setzen täglich mehr als zwei Litern in unseren Organismen um. Wobei wir nicht nur durch Trinken die notwendige Versorgung an Wasser erlangen. Rund 700ml unseres täglichen Bedarfs erhalten wir durch die Wasseranteile in fester Nahrung. Zusätzlich wird mittels spezifischer Mechanismen (in der Atmungskette der Mitochondrien) dafür gesorgt, dass bei der Verbrennung der Nahrung sogenannte Oxidationswasser entstehen. Man kann sich das tatsächlich wie bei einem Feuer, dass Holz zu Asche wandelt, vorstellen: Die Nahrung trifft auf Sauerstoff und durch die Entzündung eines kleinen Funkens findet die Wandlung zu Kohlendioxid und Wasser statt.

Damit wir nicht irgendwann wie ein Wasserballon zerspringen, wird die Flüssigkeit über die Niere (die Hälfte des Wasserverlusts), den Darm, durch Schwitzen sowie durch uns nicht auffallendes Verdunsten über die Haut, die Schleimhäute und durch Lungenbläschen ausgeschieden.

Das Meer in uns

Leben bedeutet, dass sich Stoffe durch Aufnahme, Umwandlung und Ausscheidung austauschen. Damit diese chemischen Reaktionen sich abspielen können, bedarf es allerdings eines geeigneten Lösungsmittels (ausser bei gasförmigen Stoffen). Andernfalls würden zwei potenzielle Partnerstoffe einfach an Ort und Stelle verweilen und könnten sich nicht treffen. Beispielsweise läuft uns das Wasser nicht ohne Grund im Mund zusammen. Nahrungsmittel werden erst für uns erkennbar, wenn der Speichel die einzelnen Teilchen umgeben und diese zu den Geschmackspapillen der Zunge transportiert hat. Die Blut- und Lymphbahnen unseres Körpers können diese Teilchen wiederum dann erst aufnehmen, wenn sie im Darmlumen in Wasser gelöst sind.

Wasser stellt eine Art Hülle zur Lösung verschiedener lebenserhaltender- und notwendiger Stoffe dar. Dieses Grundprinzip reicht bis zu den ersten einzelligen Lebensformen vor ca. 3.5 Millionen Jahren zurück. Die damalige Hülle aus Wasser war das Meer, in dem sämtliche für das Überleben notwendige Nährstoffe stetig vorhanden waren. Unsere einzelnen Zellen schwimmen ebenfalls nach wie vor in einem Wassermantel, der konstant die benötigten Nährstoffe enthält. Da wir jedoch vielzellige Lebewesen sind, haben wir einen Trick anwenden müssen: Wir haben uns das Meer sozusagen verinnerlicht, so dass alle unsere Zellen und Gewebe direkt Zugang haben.

Weshalb sich Öl und Essig nicht vermischen

Wasser kann andere Stoffe in sich lösen, indem es sich wie Kletten an sie heftet. Wie der chemische Name H2O verrät, besteht Wasser aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Aufgrund dieser Verbindung ist Sauerstoff negativ geladen und Wasserstoff positiv. Stellen Sie sich dies wie bei einem Magnet vor. Gegensätzliche Ladungen ziehen sich an, gleiche stossen sich ab. Trifft ein solches Wasserteilchen nun auf einen anderen Stoff, der ebenfalls eine ungleichmässige Ladung trägt, geschieht folgendes: Die negativen Sauerstoffseiten des Wassers lagern sich an die positiven des anderen Stoffes an. Die positiv geladenen Wasserstoffseiten docken bei den negativen Seiten an. Diese Anziehungskraft gilt auch für Wasserteilchen unter einander. Und so kommt es das ein Fremdteilchen zwischen mehreren Wasserteilchen eingelagert wird und auf diese Weise gelöst wird.

Es gibt allerdings auch Teilchen, welche keine solche Ladung aufweisen und sich somit nicht lösen. Diese bleiben für sich und schwimmen auf der Wasseroberfläche. Man nennt diese Substanzen Fette. Nun wissen Sie auch, weshalb Essig und Öl sich nicht mischen, giesst man sie einfach zusammen. Allerdings besitzt die Mehrheit der Teilchen, welche in lebenden Organismen vorkommen eine Ladung und ist somit wasserlöslich. Eine Ausnahme stellen die Membranen (Häute) des Körpers dar – vor allem die Zellmembranen, die überwiegend aus Fetten aufgebaut sind und somit über eine perfekte Trenn- und Abschirmfunktion verfügen. Für Wasser ist es unmöglich durch eine auch noch so dünne Fettschicht zu gelangen. Daher saugen wir Regen nicht wie ein Schwamm auf.

Umgekehrt lösen sich Fette ebenfalls nur in Fetten. Fettige Stoffe dringen daher auch problemlos durch die fetthaltigen Schichten der Haut und gelangen so bis in den systemischen Kreislauf, was für wasserlösliche Stoffe unmöglich ist. Bäder mit Bestandteilen die sich in Wasser lösen sind somit wenig sinnvoll, soweit eine Aufnahme über die Haut erfolgen soll und diese nicht massiv geschädigt ist.

Ein Tipp aus der Alternativmedizin:

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