Irisdiagnose

Die Augen sind ein wichtiger Teil des Menschen, der Blick einer Person sagt viel aus über Persönlichkeit und Wesen. Ausserdem sind die Augen zentral für die europäische und asiatische Naturheilkunde, dank der Iris kann eine genaue Aussage gemacht werden über den Gesundheitszustand einer Person und die Funktionstüchtigkeit der Organe. Selbst die Krankheitsgeschichte kann anhand der Iris nachempfunden werden.

Die Irisdiagnose ist empfehlenswert für Menschen, die:

genau Bescheid wissen wollen über ihren Gesundheitszustand.

die Ursache für eine Kombination verschiedener (physischer) Leiden herausfinden wollen.

eine schwere oder lange Krankheit hinter sich haben oder anderweitig eine schwierige Zeit hatten und sicher sein wollen, dass das Probleme nachhaltig gelöst ist.

sich einen jährlichen Check-Up wünschen.

klar sehen wollen (ok, der Witz war voraussehbar 🙂 )

Wie spielt sich eine Irisdiagnose ab?

Der Iridologe oder die Iridologin fotografiert Ihre Iris, während Sie in verschiedene Richtungen schauen, so dass die Iris und das Weisse des Auges gut abgebildet werden kann.

Die Flecken, die Farbveränderung der Iris und die kleinen Blutgefässe, die im Weiss des Auge sichtbar sind helfen, gesundheitliche Unregelmässigkeiten zu diagnostizieren. Entsprechend der Distanz zur Pupille kann sogar festgestellt werden, wie weit das Problem zurückliegt (je älter, desto weiter weg von der Pupille).

Im rechten Auge ist erkennbar, was uns äusserlich beeinflusst, im linken Auge, was uns innerlich beeinflusst. Mittels Irisdiagnose kann auch festgestellt werden, auf welcher Ebene an dem Problem gearbeitet werden muss: physisch, mental oder emotional.

Wie fühlt sich eine Irisdiagnose an?

Ich fühlte mich während der Sitzung wie ein offenes Buch.

Als ob die Therapeutin meine Biographie gelesen hätte und dazu noch mit meinem Hausarzt gesprochen hätte. Indem sie mein rechtes Auge untersuchte, identifizierte sie meine Laktoseintoleranz und meine Allergien, die besonders meine Leber und meine Bauchspeicheldrüse belasten. Sie nannte sogar meine Bronchopneumonie die ich hatte, als ich etwa drei Jahre alt war.

Als sie mein linkes Auge betrachtete, sah sie sofort, dass ich einen Kaiserschnitt hatte (zwei Punkte in der Iris) und fragte mich, ob ich starke Monatsblutungen hätte, da sich mein Uterus nach der Schwangerschaft noch nicht zu seiner normalen Grösse zurückgefunden habe. Sie riet mir, mich erneut mit der Narbe auseinanderzusetzen und zudem die Beckenboden-Rehabilitation weiterzuführen, damit der Uterus zu seiner ursprünglichen Grösse zurückfinde.

Spannend fand ich auch diesen Ansatz der Iridologie: Um ein Problem definitiv zu lösen, müsse man es auf drei Ebenen anpacken: Auf körperlicher, mentaler und intrinsischer Ebene. Wenn ich zum Beispiel das «Kaiserschnitt-Problem» lösen will, muss sich einerseits der Körper erholen (gute Narbenbildung), andererseits muss ich auf mentaler Ebene genesen (das Ereignis akzeptieren) und auf intrinsischer Ebene muss mein Stammhirn (oder Reptiliengehirn, also jener Teil des Gehirns, dem wir den Überlebensinstinkt verdanken) verstehen, dass der Kaiserschnitt, der als Lebensgefahr wahrgenommen wurde (Einschnitt in den Körper) vorbei ist, dass es also nicht nötig ist, weiterhin im Alarmzustand zu bleiben. In meinem Fall hatte ich mich nicht um den letzten Punkt gekümmert, was auch erklärt, wieso ich meine paar überflüssigen Pfunde nicht mehr losgeworden bin, und woher meine Schlafprobleme kamen. Um mich wieder sicher fühlen zu können, wiederhole ich täglich eine Reihe affirmativer Sätze. Ich schätze, dass auch eine Hypnose-Sitzung eine gute Ergänzung wäre. Stellt der Iridologe oder Iridologin ein Problem fest, verschreibt er oder sie üblicherweise ein Naturheilmittel.

Professorin Rita Fasel ist seit 1995 Iridologin, sie hat tibetanische und europäische Methoden der Irisdiagnose gelernt und das Buch: «Die Spuren der Seele – Neuauflage: Was Hand, Fuß und Augen über uns verraten» geschrieben. Sie gibt regelmässig Seminare und leitet Weiterbildungen in Iridologie. Abgesehen von ihren beeindruckenden Kompetenzen ist sie eine sehr schöne Frau, die mindestens 15 Jahre jünger aussieht, als sie tatsächlich ist – ein guter Ansporn, ihre Gesundheitstipps zu befolgen.

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Haben Sie schon einmal eine Irisdiagnose gemacht? Was halten Sie davon?