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« Sein Chi ins Gleichgewicht bringen» durch Shiatsu

Die Shiatsu-Massage ist eine therapeutische Massage, deren Ziel es ist, die Energie eines Menschen – sein « Chi » – wieder ins Gleichgewicht zu bringen, indem die zwölf Hauptmeridiane des Körpers massiert werden.

SHIATSU ist für folgendes besonders empfohlen:

Wenn es einem an Energie fehlt.

Wenn man unter Stress, Ängsten, Depressionen leidet, wenn man übermässig sensibel ist oder ein verknotetes Gefühl im Bauch hat.

Wenn man unter hormonalen Störungen leidet: Wechseljahre, PMS, Wochenbett-Depressionen.

Vorbeugend, wenn man sich regelmässig massieren lassen und gleichzeitig einen Gesundheitscheck und eine Bestandsaufnahme der Meridianfunktionen vornehmen lassen möchte.

Wenn man eine Massage direkt auf der Haut als unangenehm empfindet.

Wenn man eine tiefere Massage wünscht, aber eine Thai-Massage als zu schmerzhaft empfindet.

Kontraindikationen:

Wenn Sie ein sehr mentaler Mensch sind, viel nachdenken und grübeln, wird Ihnen das Loslassen vielleicht nicht so leicht fallen, denn die Shiatsu-Massage arbeitet mit wechselnden Rhythmen, bei denen es schwieriger als bei einem regelmässigen Rhythmus und einem direkten Hautkontakt ist, den Gedankenfluss zu unterbrechen.

Wie läuft eine Shiatsu-Behandlung ab?

Die erste Sitzung beginnt mit einer kurzen Bestandsaufnahme durch die Therapeutin, die sich ein Bild von Ihrem Gesundheitszustand macht und Sie nach den Gründen für die Konsultation fragt.

Die Shiatsu-Massage erfolgt in bequemer Kleidung auf einem ebenerdigen Futon.

Die Therapeutin wird dann die Bauchregion abtasten, um herauszufinden, welche Meridiane ins Gleichgewicht zu bringen sind. Davon ausgehend wird sie ihre Massage an speziellen Körperzonen ansetzen. Bei der Shiatsu-Massage wechseln sich zarter und rhythmisierter Druck mit tieferem Druck (Akupressurpunkte) und Dehnungen ab, die die Therapeutin je nach Reaktionen Ihres Körpers auf ihre Behandlung auswählt. Am Ende der Sitzung gibt die Therapeutin ein kurzes Feedback über eventuelle Meridianblockaden. Um die tiefergehenden Wirkungen des Shiatsu auf die Gesundheit zu spüren, empfiehlt sich eine mehrmalige Anwendung.

Was fühlt man während einer Shiatsu-Sitzung?

Dieser sehr personalisierte Zugang zu den Bedürfnissen führt dazu, dass man zu Beginn etwas unaufmerksam ist, denn die Massage beginnt nicht wie gewohnt an einer Körperzone und bewegt sich dann aufwärts oder abwärts. Doch als ich mich an den Wechsel der Massagetechniken gewöhnt hatte, konnte ich der Entspannung meines Körpers folgen und abschalten. Vor der Massage hatte ich aufgrund von Stress ein Gefühl der Kurzatmigkeit, doch die Therapeutin hat dank der Anamnese durch Bauchabtastung sofort den entscheidenden Punkt gefunden. Es fühlte sich so an, als ob mein Brustkorb unmittelbar an Volumen hinzugewonnen hätte. Am Ende einer Massage spürt man eine bessere Energie, ungefähr so als habe man aufgetankt, ein Gefühl, dass die Energie harmonischer „fliesst“. Darüber hinaus stellt sich auch eine gewisse Gelassenheit ein, die noch mehrere Tage nach der Massage andauert. In den zwei auf die Massage folgenden Tagen habe ich fast 11 Stunden am Stück geschlafen, obwohl ich üblicherweise nur 6 oder 7 Stunden schlafe.

Anna Götsch ist seit 2008 diplomierte Shiatsu-Masseurin und arbeitet in ihrer Praxis in Zürich. Die Räume sind ganz in weiss eingerichtet und das sanfte Licht strahlt sofortige Entspannung aus. Darüber hinaus nimmt sich Anna Zeit, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und die verschiedenen möglichen Reaktionen auf eine Shiatsu-Massage zu erläutern, die von Patient zu Patient variieren. Ihre Feenfinger vereinen Präzision, Aufmerksamkeit und Sanftheit und werden Sie sofort von der Notwendigkeit einer Folgesitzung überzeugen.

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