Wie uns Zellteilung erneuert

Laut einem verbreiteten Mythos erneuern sich sämtliche unsere Zellen alle 7 Jahre. Damit soll auch die Veränderung des ganzen Menschen, von seiner Figur bis zu seiner Persönlichkeit, miteinhergehen. Nun ja, Zellen durchlaufen tatsächlich verschiedene Phasen in ihrem Leben, doch längst nicht alle erneuern sich. Erfahren Sie mehr über den Zellzyklus und die Zellteilung.

Zellen durchlaufen verschiedene Phasen bis sie sich teilen.

Man unterscheidet zwischen labilen, stabilen und permanenten Zellen, je nach deren Zyklus und Teilungsbereitschaft.

Zellen können sich trennen, indem sie ihren Chromosomensatz verdoppeln oder teilen.

Die Lebensphasen der Zellen

Die Lebensphasen der Zellen werden als Zellzyklus bezeichnet und durch die unterschiedlichen Stadien der Zellteilung geprägt. Bei erwachsenen Menschen verbleibt ein Grossteil der Zellen in der G0-Phase. Sie bildet sozusagen den Normalzustand, wo die Zellen lediglich den spezifischen Aufgaben nachgehen ohne an Teilung zu denken, selbst wenn sie diese theoretisch vornehmen könnten.

Zellen, die sich tatsächlich teilen treten nach der G0-Phase in eine Zwischenphase (Interphase) ein, die sehr unterschiedlich lange ausfallen kann. Sie umfasst die G1 Phase, wo noch keine Teilungsbereitschaft erkennbar ist und geht über in die Verdoppelung der DNA und der Zellorganellen (S-Phase). Es werden letzte Kontrollen vorgenommen (G2-Phase) und anschliessend erfolgt die tatsächliche Teilung (M-Phase).

Labil, Stabil, Permanent

Wie bereits erwähnt, teilen sich jedoch lange nicht alle Zellen, es handelt sich sogar um eine ausserordentlich kleine Anzahl, die sich der Replikation unterwirft. Ihrer Teilungsbereitschaft und ihrem Zellzyklus nach können Zellen von ausgewachsenen Menschen drei Gruppen zugeordnet werden:

Bei der Gruppe der labilen Zellen handelt es sich um nachwachsende Zellpopulationen. Diese treten an äusseren oder inneren Körperoberflächen auf und sind Abnutzungen ausgesetzt (wie die Zellen des Darms die sich alle 1-2 Tage erneuern) oder ihre Lebensdauer ist beschränkt (Zellen des Bluts und des Immunsystems).
Damit jedoch nicht alle Zellen den gesamten Zellzyklus durchlaufen müssen, übernehmen sogenannte Stammzellen den Grossteil der Reproduktion. Es handelt sich dabei um wenig differenzierte Zellen, die den Zyklus in kurzen Abständen durchlaufen. Die Tochterzellen müssen sich danach nur noch auf ihre Aufgabe spezialisieren. So gehen, beispielsweise, sämtliche Zellen des Blutes aus einer einzigen Stammzelle im Knochenmark hervor.

Den stabilen Zellen gehören diejenigen der Leber, des Pankreas, der Gefässendothelien oder der Fibrozyten an. Unter normalen Umständen verbleiben Sie für unbestimmte Zeit in der G0-Phase. Sollten aber Zellverluste eintreten, können sie den Zellteilungszyklus aufnehmen und so nachrückende Zellen bilden. Auch an diesem Prozess sind jeweils Stammzellen beteiligt.

Die letzte Gruppe bildet diejenige der permanenten Zellen. Wie der Name bereits verrät, teilen sich diese Zellen spätestens ab der frühen Kindheit quasi nicht mehr oder nur noch in sehr bescheidenem Ausmass aus Stammzellen heraus. Es handelt sich dabei um die Nervenzellen sowie um diejenigen der Skeletts- und der Herzmuskeln. Sterben solche Zellen ab, kommt es zu Vernarbungen im Gewebe. Dadurch folgen mehr oder weniger umfangreiche Funktionsausfälle.

Mitose und Meiose

Hinsichtlich der Art der Zellteilung unterscheidet man, ob sich die Chromosomen der DNA verdoppeln (Mitose) oder eine Aufteilung auf die neuen Zellen erfolgt (Meiose). Die Meiose dient ausschliesslich der Bildung der Keimzellen (Eizellen, Spermien) mit nur einfachem Chromosomensatz. Die ehemals mütterlichen und väterlichen Chromosomen verteilen sich dabei wahllos auf die zwei neuen Zellen.

Bei der Mitose wird ein großer Aufwand betrieben, um allfällige Fehler zu vermeiden, da es sich bei der Replikation der DNA um einen sehr heiklen Vorgang handelt. So befinden sich zur Kontrolle verschiedene Checkpoints in jeder Phase des Zellzyklus. Sie überwachen den Verlauf und können Korrekturen einleiten. Sollte ein Fehler vorkommen, tritt im besten Fall die Apoptose ein (der programmierte Zelltod), im schlimmsten Fall bilden sich maligne Entartungen. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand weist jedes Malignom eine Mutation der Gene auf, die am G1-Checkpoint beteiligt sind. Bei 50 % aller Krebse verfügt das Gen, welches als Genomwächter den S-Checkpoint überwacht, über eine Mutation.

Ein Tipp aus der Alternativmedizin:

Lixia Jin, diplomierte Traditionelle Chinesische Medizin Therapeutin mit eigener Praxis in Lustmühle, erklärt uns, wie sich die Laserakupunktur die Zellteilung zu Nutze macht und was sie selbst tun können um die Entstehung neuer Zellen zu unterstützen:

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